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Marktmusikkapelle Lauffen
Auszüge aus dem Wirken der Kapelle
Die Schwierigkeiten der damaligen Zeit wurden mit viel Idealismus überwunden. Gro8e Anstrengungen und eine gro8e Portion Kameradschaft waren notwendig um die junge, arme Kapelle am Leben zu erhalten. Auch von der Bevölkerung erhielt man gro8e Unterstützung. Trotz allem gab es finanzielle Schwierigkeiten, so entschlo8 man sich 1929 an Herrn BaronEdgar von Spiegel eine Bittschrift mit folgendem Wortlaut zu senden:
Baron Spiegel, ein gro8er Gönner der Musikkapelle Lauffen, spendete daraufhin einen namhaften Betrag zum Ankauf von neuen Instrumenten. (Aus dem1. Protokollbuch der Musikkapelle Lauffen) Die ersten Statuten sowie die erste Inventarliste gab es erst im September 1931. Es herrschte nun Kenntnis über die genauen Pflichten und Rechte der Musiker
Die folgenden Jahre brachten der Kapelle viele Höhen und Tiefen. Auf Grund der wohl sehr schwierigen Zeit differierte die Stärke der Musikkapelle damals zwischen 16 und 26 Mann. Die Arbeitslosigkeit vor dem Krieg erkiärt, daß Aus- und Eintritte keine Seltenheit waren. Trotzdem wurden damals sehr viele Proben abgehalten, etliche Ausrückungen durchgeführi und Konzerte veranstaltet. Im Jahr 1933 wurden 78 Gesamt- proben abgehalten. Herr Johann Machart war ein ausgezeichneter Kapellmeister, und verlangte seinen Musikern sehr viel ab, So wurde zum 40 jährigen Gründungsfest der Musikkapelie Jainzen im Ischler Kur- park beim Festkonzert die Overtüre "Die Wache der Königin" gespieit. In dieser Zeit wurde auch das Quardett der Musik beauftragt bei kleineren Anlässen zu spielen. Ebenso wurde das Turm- und Friedhofsblasen zu Weihnachten eingeführt. Das erste Quardett der Musikkapelle Lauffen. Die drei Rainerbrüder und Sammer Hias.
In den Kriegsjahren konnten keine Proben abgehalten werden. Leider kehrten viele Musikanten unserer Kapelle nicht mehr in die Heimat zurück, und liegen in fremder Erde begraben.